Costa Rica hat neben den schönen Stränden wie Puerto Viejo oder Manuel Antonio auch noch im Inland einiges zu bieten! Samstags ging es nach einer verzockten Halloween Nacht Nachmittags im Bus los! Ein Ex Exchangee namens Jaime (Costa Ricaner der in Belgien war)hatte Erik und mich zuvor auf einem ACI (Organisation hier) Fiesta, in sein Elternhaus nach Tucurrique (kleines Bergdorf) übers Wochenende Eingeladen! Nach 2 stündiger Busfahrt mit einmal umsteigen in Cartago waren wir ein einem wirklich kleinen Bergdorf mit c.a. 2000 Einwohnern angekommen, in dem, so schien es jedenfalls, jeder jeden kannte! Schnell konnte man merken, dass sich das Lebensgefühl dort, von dem Lebensgefühl in San Jose und in Escazu ( da wo ich Lebe und man nur Sichherheitsmauern, statt die Häuser selbst zu sehen bekommt)! Die kaum vorhandene Anonymität gab keinen Anlass zu Kriminalität, dass zur Folge hatte, dass unsere Türe die ganze Nacht offen stand! Die Familie empfing uns sehr herzlich und war eigentlich die ganze Zeit um alles bemüht!
Nach einem, nicht typischer sein könnenden Abendessen, empfingen wir bei unserem Bier und Köpfchen insgesamt mindestens 15 verschiedene Leute, die mal kamen, dann wieder gingen, dann wieder kamen um uns wieder Gesellschaft zu leisten! So viel Abwechslung von unterschiedlichen Leuten, würde unserer Terasse in Deutschland auch nicht schaden! Am nächsten Morgen dann, ging es Dank Frühaufsteher Erik zeitig ins Grüne um ein kleines bisschen (ja hört sich schwul an) die Natur zu genießen! Im Dorf gab es zudem noch ein spezielles Fest, für eine Frucht Namens Pejibaye! Das Dorf, so schien es, lebte vom Expot dieser Frucht, die zwar vergammelt roch, sich mit Mayonaise jedoch gut Essen ließ!
Jedes Wochenende wird das Haus von Jaimes Eltern, von dem die Gesamtfläche c.a.20 Qm beträgt, überlagert mit der Familie! Nebenbei gesagt zur Vorstellung einer großen Familie in Costa Rica: Jaime hat insgesamt 14 Cousins und Cousinen! Das Haus war also nie wirklich leer, was zum teil echt nette Bekanntschaften und gute Verbesserungen meines Spanisch zur Folge hatte! Gegen 4 traten wir die Heimkehr, diesmal mit Jaimes Bruder an, der sowieso nach Cartago fuhr und uns dort rausließ, sodass wir von dort einen anderen Bus nahmen! Erik schaffte es tatsächlich noch sich eine Stunde zu Unterhalten, was ich dann aber nach so einem Wochenende passen musste und mir mein Ipod im Ohr ähnlich gute Dienste leistete!
Als Abschluss kann ich sagen, dass ich hier mittlerweile "Lebe" und mich nicht nur mehr "eingelebt habe",mein Alltag einigermaßen gefunden und mich mit der Familie nach kurzem Stress auch wieder gut angefreundet habe! Ich glaube trotzdem, viele die denken " Ja ich geh dann mal son Jahr ins Ausland" (wie Ich) wissen nicht genau, was das so bedeutet, was das für Probleme mit sich bringt und vor allem, dass ein Jahr echt lange sein kann! Das Vorbereitungsseminar in Berlin hat dabei geholfen aber ich glaube den größten Teil muss man für sich selbst herausfinden!
Klar ist jedenfalls, dass man egal aus welcher Situation das beste machen sollte!
Soviel zu den mehr oder weniger Weisen Worten meinerseits!
Ich sende mal an alle schöne Grüße nach Deutschland und werde jetzt mal mein Gallo Pinto
verdrücken! !Pura Vida! Mo













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