Meine "Clases de Espanol" habe ich seit letzter Woche Donnerstag mit viel nutzem beendet!
Es hätte es kein besseres Training für mich geben können denn, nicht nur, dass ich alleine mit meiner Profesora in einer Klasse war und es das ganze somit besonders intensiv machte, sondern auch, dass sie ausnahmslos Spanisch konnte und ich somit mehr oder weniger gezwungen war anzufangen Spanisch zu sprechen, auch wenn das klar ausdrücken in einem einigermaßen flüssigem Tempo noch schwer fällt!
Am Montag dieser Woche hatte ich ein Orientation Camp, zusammen mit den anderen Exchangees, die nicht nur aus Deutschland, sondern aus der ganzen Welt stammen und sich in einer ähnlichen Situation wie ich befinden. Wie auch schon in Berlin (meinem ersten Vorbereitungsseminar) habe ich wieder viele nette und interesannte Leute kennengelernt, was allerdings nicht besonders schwer fällt, da man ja schließlich dasselbe durchmacht!
Der große Unterschied der beiden Seminare liegt klar bei der Arbeitszeit! Während man in Deutschland den größten Teil der Zeit dabei ist, zu Reflektieren, und ein und dasselbe immer wieder in andere Worte packt, sodass manche Diskussionen stunden dauern, werden in Costa Rica den Pausen (speziell der pausa de Cafe und den Essen) einen großen Wert zugesprochen! Auch sonstige Free Time, die hauptsächlich aus Salsa Stunden, (neue Entdeckung, Salsa Skills werden in der nächsten Woche vertieft) Party und Casique (einheimischer Schnaps den die Betreuer, so schien es, als eine Art sahen, uns an die Costa Ricanische Kultur zu gewöhnen) bestand.
Enttäuschend war allerdings, dass ich zu Faul war Fotos zu schießen, sodass ich versuche mir Fotos von den anderen zu ergattern und schnellstmöglich hochzuladen!
Mein erster Arbeitstag war genau heute, wobei sich das Wort Arbeit, bei diesem Projekt, eher als eine Mischung aus viel Spaß und viel Essen definiert!
Die Schule hatte heute ein Privatgrundstück mit einem Schwimmbad gemietet für die Gruppe der älteren Schüler (17, 18, 19 Jahre alt Mental aber erst wie höchstens 10), um hier eine Art "Therapie" zu machen. "Therapie" bezieht sich hierbei eher auf etwas zusammen Essen und wie wildgeworden im Wasser zu toben! Hauptsächlich bestand meine Aufgabe darin die Kinder dabei zu betreuen und aufzupassen.
Wichtig war hier, dass meine Kollegen der Englischen Sprache nicht so mächtig sind wie es meine Familie ist, sodass ich gezwungen war Spanisch zu reden. Geklappt hat es soweit ganz gut und viele fanden es toll mich schon so "gut" reden zu hören! Ich muss zugeben, dass ich das Lob dann auch in vollen Zügen genossen habe auch wenn es ich nicht zugeben wollte!
Wo wir schon bei meinem Spanisch sind ... mache denke ich große fortschritte und wenn ich mich erstmal an mein Projekt gewöhnt habe, kann einer Karriere als Sänger im Buena Vista Social Club kaum noch was im wege stehen!
So denke, dass ich hier das wichtigste der letzten Woche mal kurz geschildert habe, denn ich könnt mich noch über viele dinge auslassen, jedoch wird es dann irgendwann doch auch langweilig!
Buenas Noches und viele grüße nach Deutschland aus dem ,im moment doch ein bisschen verregneten Escazu, wünscht euch euer Mo!












